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So arbeiten wir (remote) an unserer Unternehmenskultur bei hej.build

Auf einen Blick

  • Transparenz und klare Regeln bilden das Fundament der Remote-Kultur bei hej.build. Alle haben Zugriff auf alles, offene Kommunikation ist Pflicht.
  • Strukturierte Tool-Landschaft mit Notion, Slack, Google Workspace und Figma sorgt für effiziente Zusammenarbeit und Nähe trotz räumlicher Distanz.
  • Persönlicher Austausch kommt nicht zu kurz: Wöchentliche nicht-berufliche Termine, intensive Onboardings, One-on-One-Sessions und gemeinsame Workations stärken den Teamzusammenhalt.
  • Work-Life-Balance als Prinzip: Arbeitsort und Arbeitszeit sind frei wählbar, solange Projekte, Kunden und Kolleg:innen nicht darunter leiden.
Erstellt
26.11.22
Lesezeit
3 Minuten
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Hannes Eberlein, Gründer und Geschäftsführer von hej.build, arbeitet konzentriert an einem Tisch in einem Büro, umgeben von zwei Topfpflanzen.
Inhaltsverzeichnis
  1. Glasklare Kommunikation
  2. Tools & Tech Stack
  3. Erkenntnisse
  4. Häufige Fragen

Wir wurden schon oft gefragt, wie wir es schaffen, eine Remote-Unternehmenskultur zu entwickeln. Aus unserer Sicht gibt es dazu ein klares Konzept, einfache Regeln und kleine Routinen, coole Tools und natürlich auch physische Komponenten. Denn auch wir mögen ab und zu eine echte Umarmung.

Glasklare Kommunikation

Grundsätzliches zuerst: Von Tag eins an gilt absolute Transparenz. Das heißt, alle haben auf alles Zugriff. Es sei denn, es spricht ein wirklich triftiger Grund (Personalgespräch, Arbeitsvertrag o. Ä.) dagegen. Da wir uns nur selten sehen, gilt: »You can't over-communicate.« Wir tauschen uns regelmäßig aus und sprechen Herausforderungen, die unsere Arbeit mit sich bringt, offen im Team an. Klare Regeln ermöglichen maximale Freiheit. Der Begriff »Work Life Balance« hat bei uns Hochkultur: Jede und jeder von uns darf sich Arbeitsort und Arbeitszeit selbst aussuchen, solange weder Projekte noch Kunden noch Kolleg:innen darunter leiden. Einfach, oder? Finden wir auch.

»You can't over-communicate.«

Ein kurzes, aber wichtiges Beispiel zu unseren Prozessen und Regeln: Unsere interne Kommunikation läuft über Slack, E-Mails gehen nur nach draußen. Für eine klare Kommunikation gibt es bei uns bis ins kleinste Detail abgestimmte Emoji-Bedeutungen:

👀 alles klar, habe ich gesehen
👍 wird erledigt, keine Rückfragen
✅ ist erledigt, brauchst nicht mehr nachfragen

Tools & Tech Stack

Effiziente und zielorientierte Kommunikation ist für uns das A und O. Arbeitsmaterial, das dafür sorgt, dass möglichst viel Nähe entsteht, wie eine sehr gute Kamera oder ein sehr gutes Headset, ist für uns keine Frage des Budgets. Wer schreibt schon gerne mit einem Füller, dem die Tinte fehlt ... Welche Tools uns das gemeinsame Arbeiten auf Distanz leicht machen, listen wir im Folgenden auf.

Notion ist eine der besten Anwendungen für das gemeinsame Erzeugen und Dokumentieren von Inhalten. In diesem Programm kann man Gedanken aus dem Kopf fließen lassen und im Prozess weiter ausarbeiten, auch visuell.

Google Workspace ist unser berufliches Rückgrat. Ob Meetings, Kalender, Postfächer oder gemeinsame Ablage: Wir arbeiten in der Google-Welt.

Über Slack läuft unsere gesamte interne Kommunikation. Und jedes Teammitglied hat ein eigenes Tier-Emoji, versteht sich:

🦉🐅🐝🦐🐷🐿️🦄🐢🐙🦊🐬🦒🦔

Das Programm Figma lässt uns gemeinsam an Projekten arbeiten und scheint dabei weder kreative noch technische Grenzen zu haben.

Keeper verwaltet und sichert unsere Accounts, auch gemeinsame.

Und Adobe Creative Cloud müssen wir, glauben wir, nicht erklären ... 😉

Video vor Telefon vor Message vor E-Mail

Erkenntnisse

Neben allem, was auf beruflicher Ebene läuft, sitzt vor jedem Bildschirm eine Persönlichkeit. Bei uns ist diese Tatsache so digital mitgedacht, dass wir wöchentlich gemeinsame Termine haben (zu zweit oder alle zusammen), in denen die beruflichen Dinge einfach mal außen vor bleiben. Vom intensiven Onboarding neuer Kolleg:innen über regelmäßige One-on-One-Sessions bis hin zu den allseits beliebten Workations geht es um uns als hej.Team, das sich aus einem bunten Strauß an unterschiedlichen Persönlichkeiten zusammensetzt.

Weil wir schon so häufig gefragt wurden: Ja, wir geben sehr gerne einen intensiveren Einblick in unsere Remote-Arbeitsweise, denn wir sind stolz auf die Qualität unserer Zusammenarbeit und Prozesse im Team, weil wir sie uns hart erarbeitet haben und noch lange nicht am Ende sind. In einem »Coffee Call« mit Michael geben wir gerne einen Einblick in unsere Kommunikationsstruktur und Remote-Kultur. Nice to see you! ✌️

Häufige Fragen zum Artikel

Wie stellt hej.build sicher, dass die Remote-Zusammenarbeit mit Bauproduktherstellern genauso effizient läuft wie mit einem Team vor Ort?

Jedes Kundenprojekt wird in Notion strukturiert dokumentiert, sodass alle Beteiligten jederzeit den aktuellen Stand einsehen können. Abstimmungen laufen nach dem Prinzip »Video vor Telefon vor Message vor E-Mail«, was Missverständnisse minimiert und Entscheidungswege verkürzt. Für Kunden bedeutet das: kurze Wege und transparente Prozesse, ohne auf persönlichen Kontakt verzichten zu müssen.

Lässt sich das Remote-Arbeitsmodell von hej.build auch auf interne Marketingteams bei Bauproduktherstellern übertragen?

Grundsätzlich ja, wobei der Schlüssel in klar definierten Kommunikationsregeln und einer durchdachten Tool-Landschaft liegt. Wichtig ist, dass Unternehmen nicht einfach Tools einführen, sondern zuerst Prozesse und Verantwortlichkeiten definieren. hej.build bietet in »Coffee Calls« konkrete Einblicke in die eigene Struktur.

Wie funktioniert das Onboarding neuer Teammitglieder bei hej.build, wenn alle remote arbeiten?

Neue Kolleg:innen durchlaufen ein intensives, mehrstufiges Onboarding, das sowohl fachliche Einarbeitung als auch persönliches Kennenlernen umfasst. Dazu gehören strukturierte Einführungen in alle Tools und Prozesse, begleitende One-on-One-Sessions und die bewusste Integration in nicht-berufliche Teamtermine. So entsteht von Anfang an Zugehörigkeit, auch ohne gemeinsames Büro.

Wie lassen sich Workations und physische Treffen mit dem Tagesgeschäft vereinbaren?

Workations werden bei hej.build bewusst geplant und so terminiert, dass laufende Kundenprojekte nicht beeinträchtigt werden. Die Treffen dienen nicht nur dem Teambuilding, sondern werden auch für strategische Workshops und kreative Arbeitsphasen genutzt. Durch die eingespielten Remote-Prozesse bleibt das Team auch während einer Workation für Kunden erreichbar und arbeitsfähig.

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