Wir wurden schon oft gefragt, wie wir es schaffen, eine Remote-Unternehmenskultur zu entwickeln. Aus unserer Sicht gibt es dazu ein klares Konzept, einfache Regeln und kleine Routinen, coole Tools und natürlich auch physische Komponenten. Denn auch wir mögen ab und zu eine echte Umarmung.
Glasklare Kommunikation
Grundsätzliches zuerst: Von Tag eins an gilt absolute Transparenz. Das heißt, alle haben auf alles Zugriff. Es sei denn, es spricht ein wirklich triftiger Grund (Personalgespräch, Arbeitsvertrag o. Ä.) dagegen. Da wir uns nur selten sehen, gilt: »You can't over-communicate.« Wir tauschen uns regelmäßig aus und sprechen Herausforderungen, die unsere Arbeit mit sich bringt, offen im Team an. Klare Regeln ermöglichen maximale Freiheit. Der Begriff »Work Life Balance« hat bei uns Hochkultur: Jede und jeder von uns darf sich Arbeitsort und Arbeitszeit selbst aussuchen, solange weder Projekte noch Kunden noch Kolleg:innen darunter leiden. Einfach, oder? Finden wir auch.
Ein kurzes, aber wichtiges Beispiel zu unseren Prozessen und Regeln: Unsere interne Kommunikation läuft über Slack, E-Mails gehen nur nach draußen. Für eine klare Kommunikation gibt es bei uns bis ins kleinste Detail abgestimmte Emoji-Bedeutungen:
👀 alles klar, habe ich gesehen
👍 wird erledigt, keine Rückfragen
✅ ist erledigt, brauchst nicht mehr nachfragen
Tools & Tech Stack
Effiziente und zielorientierte Kommunikation ist für uns das A und O. Arbeitsmaterial, das dafür sorgt, dass möglichst viel Nähe entsteht, wie eine sehr gute Kamera oder ein sehr gutes Headset, ist für uns keine Frage des Budgets. Wer schreibt schon gerne mit einem Füller, dem die Tinte fehlt ... Welche Tools uns das gemeinsame Arbeiten auf Distanz leicht machen, listen wir im Folgenden auf.
Notion ist eine der besten Anwendungen für das gemeinsame Erzeugen und Dokumentieren von Inhalten. In diesem Programm kann man Gedanken aus dem Kopf fließen lassen und im Prozess weiter ausarbeiten, auch visuell.
Google Workspace ist unser berufliches Rückgrat. Ob Meetings, Kalender, Postfächer oder gemeinsame Ablage: Wir arbeiten in der Google-Welt.
Über Slack läuft unsere gesamte interne Kommunikation. Und jedes Teammitglied hat ein eigenes Tier-Emoji, versteht sich:
🦉🐅🐝🦐🐷🐿️🦄🐢🐙🦊🐬🦒🦔
Das Programm Figma lässt uns gemeinsam an Projekten arbeiten und scheint dabei weder kreative noch technische Grenzen zu haben.
Keeper verwaltet und sichert unsere Accounts, auch gemeinsame.
Und Adobe Creative Cloud müssen wir, glauben wir, nicht erklären ... 😉
Erkenntnisse
Neben allem, was auf beruflicher Ebene läuft, sitzt vor jedem Bildschirm eine Persönlichkeit. Bei uns ist diese Tatsache so digital mitgedacht, dass wir wöchentlich gemeinsame Termine haben (zu zweit oder alle zusammen), in denen die beruflichen Dinge einfach mal außen vor bleiben. Vom intensiven Onboarding neuer Kolleg:innen über regelmäßige One-on-One-Sessions bis hin zu den allseits beliebten Workations geht es um uns als hej.Team, das sich aus einem bunten Strauß an unterschiedlichen Persönlichkeiten zusammensetzt.
Weil wir schon so häufig gefragt wurden: Ja, wir geben sehr gerne einen intensiveren Einblick in unsere Remote-Arbeitsweise, denn wir sind stolz auf die Qualität unserer Zusammenarbeit und Prozesse im Team, weil wir sie uns hart erarbeitet haben und noch lange nicht am Ende sind. In einem »Coffee Call« mit Michael geben wir gerne einen Einblick in unsere Kommunikationsstruktur und Remote-Kultur. Nice to see you! ✌️