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Claudia Radinger aus unserem Architekturbeirat

Claudia Radinger hat studio applaus gegründet und gestaltet Markenräume und Arbeitswelten. Für Osapiens hat ihr Studio einen alten Lokschuppen in Mannheim in eine Arbeitsumgebung verwandelt. Im Bauen im Bestand sieht sie die Zukunft und damit auch Bedarf an neuen Bauprodukten.

Position
Dipl. Ing. Architektur / Gründerin & Inhaberin
Expertise
Markenräume und Arbeitswelten
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Was hat dich überzeugt, Teil des hej.build Architekturbeirats zu werden?

Es beeindruckt mich, wie ganzheitlich bei hej.build gearbeitet wird und wie erfrischend alle im Team auftreten. Als ich kürzlich an einem Workshop teilnahm, ist der Funke förmlich übergesprungen. Es herrscht bei hej.build eine hohe Dynamik, gepaart mit Neugier, professioneller Struktur und einer sichtbar ansprechenden Außenkommunikation. Das gefällt mir.

Vor allem mag ich die Idee, dass sich eine Plattform um die Schnittstelle zwischen Bauproduktherstellern, also der Industrie, und Planungsbüros kümmert – mit all ihren verschiedenen Erfahrungen und Perspektiven. Das ist absolut spannend und notwendig.

Was beschäftigt dich in Bezug auf Architektur, Innenarchitektur oder auch Bauprodukte im Augenblick am meisten?

Zurzeit spüren wir besonders stark die Einflüsse des politischen Weltgeschehens. Krisen wirken katalysierend und bringen immer Neues hervor. Gestiegene Baukosten und der Ruck im Immobilienmarkt lassen uns neu fokussieren – Bauen im Bestand ist die Zukunft.

So unterliegen unsere Arbeitsprozesse immer wieder Veränderungen – und es gibt auch Bedarf an neuen Bauprodukten.

Was ist für dich gute Architektur/Innenarchitektur?

Von außen betrachtet spielt das große Bild in der Architektur für mich eine wichtige Rolle. Ich mag es besonders, wenn eine Geschichte zu einem Gebäude erzählt werden kann.

Das hilft natürlich auch im Vermarktungsprozess. Anspruchsvolles Design hat den späteren Nutzer im Blick – die Story kommt dann von ganz allein.

Gibt es ein aktuelles Highlight- oder All-Time-Favorite-Projekt?

Aktuell haben wir für Osapiens einen wunderschönen alten Lokschuppen in Mannheim in eine neue Arbeitsumgebung verwandelt – ein absolutes Schmuckstück! In dem Prozess entdeckten wir immer wieder neue Details, die in die Gestaltung einfließen konnten. Wir legen großen Wert darauf, verantwortungsvoll mit historischer Struktur umzugehen, Designelemente zu integrieren und dabei nicht zu überfrachten.

Was treibt dich ansonsten zurzeit um?

Change-Prozesse sind aus meiner Sicht wertvolle Zukunftsthemen für uns Gestalter. Wir begleiten unsere Kunden bisher vor allem in Arbeitswelten. Ich fände es spannend, auch einen Blick in andere Ebenen der Gesellschaft zu werfen.

Portraitfoto von Claudia Radinger
Foto: studio applaus

Welches Thema beschäftigt euch gerade?

Erzählt uns kurz, um welche Bauprodukte es geht und was ihr erreichen wollt. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung. Oft starten wir mit unserem Workshop »Tag 1«: einem Tag bei euch vor Ort, an dem Marketing, Vertrieb und Geschäftsführung gemeinsam Prioritäten setzen.