Was hat dich überzeugt, Teil des hej.build Architekturbeirats zu werden?
Mich reizen vor allem der Austausch, der Perspektivwechsel und die Möglichkeit, Einblicke in neue Themenfelder zu gewinnen. Ich finde es spannend, unterschiedliche Blickwinkel zusammenzubringen, bestehende Sichtweisen zu hinterfragen und daraus gemeinsam neue Impulse zu entwickeln.
Was beschäftigt dich in Bezug auf Architektur, Innenarchitektur oder auch Bauprodukte im Augenblick am meisten?
Mich beschäftigt, wie wir Menschen mit Architektur erreichen und berühren. Welche Aspekte sind entscheidend, damit Räume nicht nur funktionieren, sondern auch emotional wirken und in Erinnerung bleiben?
Was ist für dich gute Architektur/Innenarchitektur?
Gute Architektur geht für mich immer spezifisch auf den Ort, die Umgebung, die Nutzung und die Menschen ein. Sie entsteht aus dem Zusammenspiel dieser Faktoren und entwickelt dadurch eine eigene Identität. Deshalb lässt sie sich nicht beliebig an einen anderen Ort übertragen, sondern funktioniert immer im ganzheitlichen Kontext.
Gibt es ein aktuelles Highlight- oder All-Time-Favorite-Projekt?
Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist mir unser Projekt »Retablo«. Die Aufgabe, ein Café mit Sitzplätzen auf nur 21 m² zu realisieren, war eine echte Herausforderung. Durch die Offenheit der Bauherren und des Betreibers für unkonventionelle Ideen konnten wir ein Konzept entwickeln, das speziell auf den Raum zugeschnitten ist und alle Anforderungen erfüllt. So ist ein besonderer Ort entstanden, an den ich immer wieder gerne zurückkehre.
Weitere Expert:innen im Beirat
Welches Thema beschäftigt euch gerade?
Erzählt uns kurz, um welche Bauprodukte es geht und was ihr erreichen wollt. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung. Oft starten wir mit unserem Workshop »Tag 1«: einem Tag bei euch vor Ort, an dem Marketing, Vertrieb und Geschäftsführung gemeinsam Prioritäten setzen.