Worum geht es?
Viele Wege führen ins Projekt. Wer regelmäßig auf Ausschreibungen setzt, fragt sich, wie das eigene Portfolio punktgenau in den Leistungsbeschreibungen landet. Eine Herausforderung, denn solche Verfahren verlangen in der Regel neutrale Formulierungen.
Zum Auftakt unserer Online-Reihe geht es darum, wie ihr Sackgassen bei Ausschreibungen erkennt und vermeidet. Christine Klug, Architektin bei der assmann gruppe in Dortmund, und ihre Kollegin Natalia Lang teilen dazu Erfahrungen und Tipps aus Sicht der Planung. Ihre Aufgabe ist es, Anforderungen so zu formulieren, dass sich viele geeignete Angebote finden. Dabei können Hersteller unterstützen.
- Erkennen, wo sich Ausschreibungstexte verbessern lassen
- Kriterien produktneutraler Ausschreibungen verstehen und berücksichtigen
- Öffentliche und private Bauherr:innen unterscheiden
Für wen ist das Industry Update gedacht?
Für Marketing und Vertrieb bei Bauproduktherstellern und Interior Brands. Das Marketing erfährt, warum eine Produktbeschreibung noch kein Ausschreibungstext ist. Der Vertrieb sieht, wie er mit seinem Produktwissen den Weg in die Ausschreibung ebnet und den Architekturbüros die Arbeit erleichtert.
Die Expert:innen
Christine Klug
Seit 2011 bei der assmann gruppe in Dortmund, mit den Schwerpunkten Ausschreibung und Vergabe sowie Projektleitung in der Generalplanung. Rund 80 Prozent der Aufträge des Büros kommen von der öffentlichen Hand.
Natalia Lang
Seit 2021 bei der assmann gruppe mit dem Schwerpunkt Ausschreibung und Vergabe. Verantwortet Einzelgewerkeausschreibungen und funktionale Leistungsbeschreibungen für die öffentliche Hand.
Franziska Holzmann
Innenarchitektin und Designerin, ausgebildet in Deutschland und Finnland. Moderiert die Industry Updates und bringt ihre Perspektive aus der Projektpraxis ein.