Was hat dich überzeugt, Teil des hej.build Architekturbeirats zu werden?
Der Austausch mit Herstellern und Kolleg:innen. Die Möglichkeit, Feedback zu geben und eventuell ein paar kleine Dinge zu verändern.
Was beschäftigt dich in Bezug auf Architektur, Innenarchitektur oder auch Bauprodukte im Augenblick am meisten?
Die Bauwende, insbesondere mit funktionaler und sozialer Nachhaltigkeit – in Planung, Baupraxis und im Verbrauch von Ressourcen. Wie schaffen wir es, neue Wege zu beschreiten – mit Zuversicht, machbaren Kosten und vertretbarem Kraftaufwand?
Was ist für dich gute Architektur/Innenarchitektur?
Sie muss einen Ort schaffen, den man gerne besucht, benutzt, bewohnt und idealerweise auf mehreren Ebenen einen Mehrwert bieten: für die Nutzer:innen, die Nachbarschaft, das Quartier. Und sie sollte achtsam mit dem umgehen, was schon da ist, und mit dem, was zur Herstellung benötigt wird.
Gibt es ein aktuelles Highlight- oder All-Time-Favorite-Projekt?
Unser Magdas Hotel in Wien: Aus einem Minimum an Ressourcen das Maximum herausgeholt – aus Vorhandenem neu zusammengestellt und durch Motivation und Aktivierung Vieler ein tolles Gemeinschaftswerk geschaffen.
Was bewegt dich bei deiner Arbeit?
Eine große Rolle spielt für mich, WIE wir Dinge entwickeln – also die Prozessschleifen des Zuhörens, Anpassens und Kommunizierens sowie der Spaß am gemeinsamen Arbeiten.
Weitere Expert:innen im Beirat
Welches Thema beschäftigt euch gerade?
Erzählt uns kurz, um welche Bauprodukte es geht und was ihr erreichen wollt. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung. Oft starten wir mit unserem Workshop »Tag 1«: einem Tag bei euch vor Ort, an dem Marketing, Vertrieb und Geschäftsführung gemeinsam Prioritäten setzen.